DyF₃ nicht mit Dysprosiumoxid oder Metall gleichsetzen
Dysprosiumfluorid ist eine eigene chemische Verbindung. Formel, Reinheit und weitere Fluoride müssen aus den Unterlagen eindeutig hervorgehen.
01DyF₃ exakt bezeichnen
Führen Sie Dysprosiumfluorid als DyF₃ (DyF3) auf und ergänzen Sie Hersteller, Artikel- und Losnummer.
02Reinheit und Fremdionen
Übernehmen Sie alle spezifizierten Begleitstoffe, Einheiten und Erläuterungen aus dem COA. Eine bloße Seltenerdangabe reicht nicht.
03Pulver sicher belassen
Öffnen oder sieben Sie Fluoridpulver nicht für die Anfrage. Außenfotos und vollständige Stoffunterlagen sind der richtige erste Schritt.
Ferro-Dysprosium und andere Vorlegierungen aufschlüsseln
Bei einer Vorlegierung bestimmen Metallpartner und Mischungsverhältnis, wie viel Dy in der angebotenen Nettomenge enthalten ist.
01DyFe-Verhältnis
Nennen Sie Dysprosium- und Eisenanteil mit Einheit sowie weitere analysierte Elemente. Der Kurzname DyFe enthält noch kein konkretes Mischungsverhältnis.
02Stückform und Oxidation
Beschreiben Sie Barren, Platten oder Granulat und dokumentieren Sie krustige, rostige oder anhaftende Bereiche.
03Einsatz in der Magnetfertigung
Geben Sie an, ob die Vorlegierung unbenutzt, angeschnitten oder aus einem bestimmten Dosierschritt übrig ist. Produktionsstaub bleibt separat.
Dysprosium in NdFeB-Magneten belastbar belegen
NdFeB bezeichnet eine Magnetfamilie, nicht einen festen Dysprosiumgehalt. Für eine Dy-Bewertung ist eine Unterlage zur konkreten Güte oder eine passende Analyse erforderlich.
01Güteblatt zur Serie
Hersteller, Magnetgüte, Zeichnungsnummer und Fertigungsserie sollten zusammenpassen. Eine Typenliste aus dem Internet belegt den einzelnen Bestand nicht.
02Volumen- oder Randzusatz
Bei Korngrenzendiffusion kann Dy an der Oberfläche stärker vertreten sein. Beschreiben Sie Behandlung und Probenort einer vorhandenen Messung.
03Reine Magnetmenge
Beschichtung, Kleber, Rotorblech und Gehäuse werden vom Gewicht der eigentlichen NdFeB-Segmente getrennt angegeben.
Magnetbruch, Späne und Schleifrest differenziert anbieten
Der gleiche Ausgangswerkstoff kann je nach Bearbeitung sehr verschiedene Reststoffe erzeugen. Trockenes Bruchmaterial und feuchter Schleifschlamm erhalten deshalb jeweils eigene Gewichts- und Zustandsangaben.
01Unbenutzter Magnetbruch
Halten Sie Fehlteile nach Güte und Beschichtung getrennt und nennen Sie Ausschussgrund sowie eventuelle Wärmebehandlung.
02Trockene Späne oder Staub
Geben Sie Ausgangsgüte, Werkzeugabrieb, Oxidation und Lagerbehälter an. Feines Material wird vor dem Versand gesondert abgestimmt.
03Medienbehafteter Rest
Nassgewicht, Flüssigkeitsart, trockener Feststoffanteil und Sicherheitsinformationen gehören gemeinsam in die Anfrage.
So entsteht eine klare Anfrage für Dy-Verbindungen
Stoffform und Magnettyp werden getrennt erfasst. Dadurch lässt sich erkennen, welche Menge tatsächlich Dysprosium enthält und welche Nachweise noch fehlen.
01Jede Stofffamilie einzeln
Legen Sie Positionen für Fluorid, Vorlegierung, ganze Magnete, Bruch und Schleifrest mit eigener Menge an.
02Dy-Wert mit Bezug
Schreiben Sie Prozent oder andere Einheit sowie die Bezugsmasse dazu. Bei Analysen sind Probenort und Datum hilfreich.
03Zustand fotografisch zeigen
Fotos von Material, Kennzeichnung, Beschichtung, Anbauteilen und Verpackung ergänzen Werkstoff- und Sicherheitsdokumente.